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Spannende Perspektiven: Der Benefiz-Kalender 2022 ist da

Der Benefiz-Kalender Seelze 2022 ist da: Seit Mitte November ist der auf 125 Exemplare limitierte Fotokalender mit zwölf eindrucksvollen Motiven aus dem Seelzer Stadtgebiet im Fotostudio Kurth erhältlich. Der gesamte Erlös kommt dem Verein Seelzer Brotkorb zugute.


„Wir haben von 60 Einsenderinnen und Einsendern mehr als 200 zumeist sehr schöne Fotos erhalten“, sagte Kevin Quadt, Inhaber des Fotostudios Kurth, bei der Präsentation des Kalenders als Ergebnis einer gemeinsamen Aktion mit dem Stadtmarketing und dem Seelzer Brotkorb. Die Auswahl der zwölf Sieger-Motive der während eines Fotowettbewerbs eingegangenen Aufnahmen sei der Jury daher insbesondere für den Winter und den Sommer nicht leicht gefallen. „Wir hatten wirklich viele Einsendungen von Winteraufnahmen – und für die Monate Juni, Juli und August hätten wir ganze drei Kalender füllen können“, erzählte er. 

Die ausgewählten Sieger-Motive würden teils ganz neue Einblicke in die Obentrautstadt bieten. „Ich finde es besonders schön, dass wir unseren Wunsch, ungewöhnliche Perspektiven für den Kalender zu erhalten, erfüllt bekommen haben“, betonte Kevin Quadt, der wie in den Vorjahren kostenlos das Design des Kalenders übernahm. Die Aufnahmen reichen von einem winterlichen Luftbild von Lohnde als Februar-Motiv über ein grünes Roggenfeld bei Dedensen für den Monat Mai bis zur Holzbrücke im herbstlichen Almhorster Wald für den November.

Angesichts der zahlreichen gelungenen Einsendungen waren auch Brotkorb-Vorsitzender Oliver Wehse, Kassenwartin Gabriele Karp sowie Vorstandsmitglied Juliane Köseler mit der inzwischen fünften Auflage des Benefiz-Kalenders rundum zufrieden. „Der Kalender gefällt mir sehr gut“, befand Gabriele Karp. „Ich finde zum Beispiel die Innenaufnahme der Martinskirche besonders schön“, sagte Juliane Köseler. Bürgermeister Alexander Masthoff wollte sich angesichts der gelungenen Auswahl nicht auf einen Favoriten festlegen. „Ich verbinde mit allen Motiven etwas, von daher kann ich mich da gar nicht entscheiden.“ In der St.-Martinskirche zum Beispiel seien sowohl er als auch seine Kinder getauft und auch konfirmiert worden. Ähnliche positive Erinnerungen verbinde er mit zahlreichen weiteren Orten, die sich in dem Kalender wiederfinden. Klar war für den Bürgermeister dagegen, dass es den Benefiz-Kalender, der auf eine Initiative seines Vorgängers Detlef Schallhorn zurückgeht, auch in den nächsten Jahren geben soll. „Der Kalender zeigt ja auch auf, wie viele Seelzerinnen und Seelzer sich karitativ engagieren, und daher werden wir diesen definitiv fortsetzen“, betonte Alexander Masthoff.

Dass der Kalender neben schönen Motiven für das Zuhause und viel Aufmerksamkeit für den Seelzer Brotkorb auch finanziell einen Gewinn für bedürftige Menschen bedeutet, zeigte sich bei der Übergabe des Erlöses des Benefiz-Kalenders 2021: Aus dem Verkauf blieben nach Abzug der Druckkosten und der Mehrwertsteuer 689 Euro als Gewinn übrig. „Diesen Betrag runde ich gern auf glatte 1000 Euro auf“, sagte Kevin Quadt den Vorstandsmitgliedern des Seelzer Brotkorbs zu. Das Geld könne der Verein, in dem Ehrenamtliche eine Lebensmittel- und Bekleidungsausgabe für bedürftige Menschen organisieren, gerade in der Vorweihnachtszeit sehr gut gebrauchen. „Vielleicht können wir etwas davon in besondere Kekse investieren, die wir sonst nicht in der Auslage haben“, überlegte Gabriele Karp. 

Damit sich der Vorstand des Seelzer Brotkorbs auch im nächsten Jahr über einen möglichst hohen Erlös freuen kann, hofft Fotograf Kevin Quadt nun auf eine ähnlich gute Nachfrage wie im Vorjahr. Aktuell seien noch rund 80 Exemplare des Benefiz-Kalenders 2022 zum Preis von 15 Euro im Fotostudio Kurth an der Hannoverschen Straße 21 verfügbar. „Jeder kann diesen Kaufpreis natürlich zugunsten des Seelzer Brotkorbs aufrunden“, betonte er.