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Sanierung: Fuß- und Radweg an der Garbsener Landstraße (L 390) wird zeitweise zur Einbahnstraße

Die Sanierung des Fuß- und Radwegs entlang der Garbsener Landstraße (Landesstraße 390) zwischen Seelze und Havelse wird nach rund sechswöchiger witterungsbedingter Pause fortgesetzt: Für die Bauarbeiten im Auftrag der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr wird die Fahrbahn am Montag, 30. März, zur Einbahnstraße. Der Rad- und Fußverkehr wird voraussichtlich bis Mitte April umgeleitet.

Die Einbahnstraßenregelung auf der Garbsener Landstraße soll am Montag, 30. März, von 7 bis 14 Uhr gelten. Während der Verkehr in Richtung Garbsen an der Baustelle entlanggeführt wird, gibt es für den Verkehr in Fahrtrichtung Seelze eine ausgeschilderte Umleitung über Marienwerder. Ursprünglich war diese Regelung bereits eine Woche zuvor geplant. Aufgrund der prognostizierten Witterung mit niedrigen Temperaturen hat das beauftragte Bauunternehmen die Arbeiten jedoch noch einmal auf Ende März und Anfang April verschoben, um ein optimales Ergebnis für den neuen Fahrbahnbelag aus Beton zu erzielen.

Die weiteren Betonarbeiten sollen bei dann erwarteter milderer Witterung voraussichtlich bis Freitag, 3. April, andauern. Nach einer rund einwöchigen Aushärtung des Betons erfolgen restliche Bauarbeiten. Während all dieser Arbeiten ist zum Schutz der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie der Beschäftigten der beauftragten Bauunternehmen eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn vorgesehen. Der Kraftverkehr wird mithilfe einer Ampel im Wechsel an der Baustelle entlanggeführt.

Für Radfahrerinnen und Radfahrer sowie und Fußgängerinnen und Fußgänger ist weiterhin eine Umleitung zwischen der Abzweigung der Hannoverschen Straße in Seelze bis zur Abzweigung an der Hannoverschen Straße in Garbsen eingerichtet. Diese führt von Seelze aus über die Wunstorfer Straße und die Calenberger Straße über den Rad- und Fußweg entlang des Mittellandkanals bis zur Hannoverschen Straße in Garbsen. 

Die für die L 390 zuständige  Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, die Umleitungsregelung zwingend zu beachten. Obwohl der Fuß- und Radweg deutlich sichtbar gesperrt war, hatten viele Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger die Baustelle in den vergangenen Wochen ordnungswidrig genutzt und dadurch Schäden am bereits ausgebrachten Fahrbahnuntergrund verursacht. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrtsteilnehmer sowie die Anliegerinnen und Anlieger um ihre Rücksichtnahme und ihr Verständnis.

Die Sanierung des Fuß- und Radwegs entlang der Garbsener Landstraße hatte Ende November 2019 begonnen. Während der erste Bauabschnitt zwischen der Hannoverschen Straße und der Leinebrücke bereits fertiggestellt ist, hatte die extrem nasse und teils kalte Witterung für einen rund sechswöchigen Baustopp gesorgt. Ein Einbau der Betondecke war unter diesen Bedingungen nicht möglich. 

Bei entsprechend milder Witterung kann der Fuß- und Radweg voraussichtlich Mitte April freigegeben werden.