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Neue Rampe an der Heimstättenbrücke soll dauerhaft barrierefreien Zugang gewährleisten

Für den barrierefreien Zugang zur Heimstättenbrücke am Bahnhof Seelze soll – ergänzend zum bestehenden Aufzug – eine rund 140 Meter lange Rampe entstehen. Im Ausschuss für Bau und Umwelt (ABU ) haben Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung und des beauftragten Planungsbüros Inros-Lackner die Ergebnisse der Vorplanung präsentiert.

Die Heimstättenbrücke ist eine wesentliche Verkehrsverbindung zwischen Seelze-Süd und der Kernstadt. Während die Brücke im Süden von der Kanalstraße aus bereits über eine Rampe erreichbar ist, ist der Zugang an der Kantstraße im Norden bisher ausschließlich über eine Treppe und einen Aufzug möglich. Aufgrund der Störanfälligkeit des Aufzugs und vor dem Hintergrund der weiteren Entwicklung in Seelze-Süd hat der Rat der Stadt Seelze auch hier den Bau einer Rampe beschlossen.

Den nun im Ausschuss für Bau und Umwelt (ABU) vorgestellten Entwürfen zufolge soll die neue Rampe vom nördlichen Endpunkt der Heimstättenbrücke aus auf der westlich angrenzenden Grünfläche in Richtung Bahnhof realisiert werden. Auf diese Weise kann jederzeit ein barrierefreier Zugang – insbesondere für Menschen körperlichen Einschränkungen, die etwa auf einen Rollstuhl oder einen Rollator angewiesen sind – gewährleistet werden. Darüber hinaus steht die Rampe auch dem Radverkehr zur Verfügung. Als Teil des Bauvorhabens soll auch die bestehende sehr steile Treppe entsprechend den aktuellen Richtlinien durch eine komfortablere Treppenanlage ersetzt werden. Die Heimstättenbrücke erhält somit im Bereich Kantstraße mit Treppe, Aufzug und Rampe dann insgesamt drei Zugangsmöglichkeiten.

Die Gesamtkosten schätzen die Stadt und das Planungsbüro auf rund 2,3 Millionen Euro. Die Stadt Seelze wird für dieses Projekt Fördermittel aus dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz beantragen. 

Die von den Planerinnen und Planern favorisierte Variante 3b des Entwurfs der Rampe soll nun weiter ausgearbeitet werden. Sie erzielt im Vergleich mit drei weiteren geprüften Varianten unter anderem mit Blick auf den Bauablauf, auf den Betrieb und die Unterhaltung der Rampe sowie auf die Kosten für den Bau und die Unterhaltung die höchste Punktzahl. Auf dieser Basis wird die Planung daher nun weiter verfeinert. Anschließend wird für diesen Entwurf samt Kostenberechnung ein politischer Beschluss angestrebt, bevor dann die Realisierungsphase beginnen kann.

So könnte die neue Rampe an der Heimstättenbrücke aussehen: Nach den im Ausschuss für Bau und Umwelt (ABU) präsentierten Ergebnissen der Vorplanung soll sie parallel zur Kantstraße im Richtung Bahnhof verlaufen und im letzten Abschnitt in die Gegenrichtung umschwenken.  Fotohinweis / Animation: INROS LACKNER SE