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Coronavirus: Die meisten Seelzerinnen und Seelzer verhalten sich vorbildlich

Die meisten Seelzerinnen und Seelzer haben in den vergangenen Tagen sichtbar auf die zusätzlichen Einschränkungen durch das Coronavirus reagiert. Überall im Stadtgebiet reduzierten die Menschen wie beabsichtigt ihre Kontakte und halfen auf diese Weise, die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

„Die Seelzerinnen und Seelzer halten sich wirklich vorbildlich an die Regeln der neuen Allgemeinverfügungen zur Beschränkung von sozialen Kontakten“, stellt Bürgermeister Detlef Schallhorn fest. Der städtische Ordnungsdienst, städtische Jugendpfleger sowie weitere Beschäftigte der Stadt Seelze hatten am Wochenende unter anderem rund um die gesperrten Spiel- und Bolzplätze Präsenz gezeigt und insgesamt nur wenige Verstöße gegen das Nutzungsverbot festgestellt. Auch größere Gruppen hatten sie dabei nur vereinzelt angetroffen. Wo immer es erforderlich war, sprachen sie die Menschen an, informierten über die beschlossenen Regelungen – und stießen fast überall auf offene Ohren und Verständnis. 

Gleiches galt für die Situation rund um die Gastronomiebetriebe. Nachdem seit Sonnabend um 18 Uhr alle Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbisse, Mensen und dergleichen für den Publikumsverkehr schließen mussten, hatten zahlreiche Gastronominnen und Gastronomen in Seelze schnell neue Wege für den Außerhausverkauf ihrer Speisen geschaffen. Dieser ist für den täglichen Bedarf nach telefonischer oder elektronischer Bestellung weiterhin erlaubt, sofern die Speisen direkt abgeholt und nicht im Umfeld von 50 Metern rund um den Gastronomiebetrieb verzehrt werden. Dies gilt auch für Lieferdienste. Zahlreiche Gastronominnen und Gastronomen bieten ihren Kundinnen und Kunden dem entsprechend inzwischen einen unkomplizierten Bringdienst an. „Die Seelzerinnen und Seelzer können sich daher nach wie vor mit den Speisen aus ihren Lieblingsrestaurants versorgen und machen hoffentlich rege davon Gebrauch“, sagt der Bürgermeister.

Auch die Betreuungssituation in den Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen und Schulen ist mit Blick auf den Infektionsschutz sehr positiv, da bisher stets die beabsichtigten Kleingruppen möglich waren. „Ich danke daher allen Eltern, dass sie die Notbetreuung tatsächlich als solche ansehen und die meisten Kinder zuhause betreut werden“, betont Bürgermeister Detlef Schallhorn.

Für weitere konkrete Fragen von Bürgerinnen und Bürgern zu den Auswirkungen des Coronavirus im Seelzer Stadtgebiet bietet die Stadt Seelze bis auf Weiteres unter (05137) 828477 jeweils montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr ein eigens geschaltetes Service-Telefon an. Insbesondere Menschen, die zu den Risikogruppen schwerer Krankheitsverläufe bei einer Corona-Infektion zählen, können sich bei Hilfs- oder Unterstützungsbedarf gern bei der Stadtverwaltung Seelze melden.