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INHALT

Stadtarchiv Seelze

Humboldtstraße 10
30926 Seelze

Tel.: 05137-6069
Email: archiv@stadt-seelze.de
Ansprechpartner: Norbert Saul

Postanschrift:
Postfach 100253
30918 Seelze

Besuche und Beratungsgespräche nach vorheriger Terminvereinbarung.

 

Humboldtstraße 10: In einem Nebengebäude der Grundschule Seelze ist das Stadtarchiv untergebracht.


Bis 1974 elf Dörfer
Die Stadt (anfangs noch Großgemeinde) Seelze ist 1974 aus elf bis dahin selbständigen Gemeinden gebildet worden: Almhorst, Dedensen, Döteberg, Gümmer, Harenberg, Kirchwehren, Lathwehren (mit dem Gut Dunau), Letter, Lohnde, Seelze, Velber. Seit 2001 entsteht und wächst das Neubaugebiet  Seelze-Süd.
Die Geschichte dieser Stadtteile ist qualitativ und quantitativ sehr unterschiedlich dokumentiert, so daß erfahrungsgemäß nicht jede Frage vom Stadtarchiv zufriedenstellend beantwortbar ist. Das sollte aber kein Grund sein, sie nicht zu stellen.

Angebote und Nutzungsmöglichkeiten

Stadtgeschichte
Den für die Öffentlichkeit interessantesten Tätigkeitsschwerpunkt des Stadtarchivs Seelze bildet die Dokumentation der Stadtgeschichte im Internet und in diversen Chroniken und Broschüren, die z.T. in Zusammenarbeit mit dem Seelzer Museumsverein (www.heimatmuseum-seelze.de) erarbeitet und veröffentlicht werden. Eine vollständige Liste der gedruckten Veröffentlichungen  zu stadtgeschichtlichen Themen finden Sie unter »Stadtgeschichte« im Internet.

Eine Auswahl aus Chronikschriften, die Sie im Stadtarchiv kaufen oder einsehen können.

Ausgaben der Seelzer Geschichtsblätter aus den Jahren 1988 bis 1995. Viele davon sind noch verkäuflich.


Akten der Gemeindeverwaltungen
Die Aktenbestände des Stadtarchivs stammen vor allem aus dem 20. Jahrhundert. Die Selbstverwaltung der elf Dörfer, aus denen 1974 die Großgemeinde Seelze gebildet wurde, war noch im 19. Jahrhundert sehr eingeschränkt; vieles fiel in die Zuständigkeit der früheren Ämterverwaltungen (Blumenau, Neustadt), danach der Landkreisverwaltungen (Linden, Neustadt), deren Überlieferung im Niedersächsischen Landesarchiv, Hauptstaatsarchiv Hannover und im Archiv der Region Hannover in Neustadt am Rübenberge aufbewahrt wird.

Die Aktenbestände des Stadtarchivs stammen vor allem aus dem 20. Jahrhundert.


Sammlungsgut zur Stadtgeschichte
Die wichtigste Quellengrundlage für die Veröffentlichungen zur Stadtgeschichte bildet das Sammlungsgut, welches im Stadtarchiv aufbewahrt wird. Da wir in diesem Bereich vor allem auf den Sammeleifer früherer HeimatforscherInnen angewiesen sind, ist das Sammlungsgut (Fotos, schriftliche Aufzeichnungen, die Besitzerfolgen alter Bauernhöfe usw.) nicht für alle elf Stadtteile gleich ergiebig; die Schwerpunkte in der Überlieferung bilden die heute größten Stadtteile Seelze und Letter.

Eine Auswahl von Fotos aus der Altgemeinde Letter.

Die 1953 fertiggestellte Seelzer Mittelschule (heute Grundschule) an der Fröbelstraße (heute Humboldtstraße) Mitte der 1950er Jahre. Im Nebengebäude (heute Stadtarchiv) damals die Volksbücherei und ein Jugendraum. Vorn in der Mitte der Neubau der Druckerei Schröer.


Zeitungsarchiv zur Zeitgeschichte
Alle, für die Geschichte nicht erst beginnt, wenn hundert oder mehr Jahre alles mit ihrer Patina überzogen haben, können im Stadtarchiv verschiedene Zeitungen und eine Sammlung von Zeitungsausschnitten nutzen. Die älteste, 14täglich erschienene Gemeindezeitung war ab 1955 »Der Blick in die Gemeinde Letter«. Ab 1965 erschien für ein größeres Gebiet die Wochenzeitung »Rundblick«, später kamen der »Anzeiger rund um den Heisterberg« und die »Umschau« dazu. Eine Sammlung von Zeitungsausschnitten beginnt für Letter 1962/63, für das gesamte Stadtgebiet 1974 mit der Bildung der Großgemeinde. Der Ausschnittsdienst wurde Ende 1996 eingestellt. Für die Jahre ab 1996 gibt es Sammlungen der Wochenzeitung »Umschau« und der »Leinezeitung« (tägliche Lokalbeilage der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und der Neuen Presse Hannover).  Zum Download: Überblick Zeitungsarchiv im Stadtarchiv Seelze

Jahrgangsbände des "Anzeiger rund um den Heisterberg", der im Februar 1969 erstmals erschienen ist.

"Der Blick in die Gemeinde Letter": erstmals 1955 erschienen, 1968 eingestellt und im "Anzeiger rund um den Heisterberg" aufgegangen.


Personenstandsunterlagen aus dem Standesamt
Seit Januar 2009 werden, aufgrund einer Änderung des Personenstandsgesetzes, erstmals seit Bestehen der Standesämter Personenstandsunterlagen nach Ablauf der Sperrfristen an die zuständigen Archive abgegeben. Die Sperrfristen betragen 110 Jahre bei Geburtenregistern, 80 Jahre bei Heiratsregistern und 30 Jahre bei Sterberegistern.
Das Stadtarchiv Seelze hat dementsprechend 2009 übernommen: Geburtenregister aller Stadtteile außer Velber 1874 - 1898; Heiratsregister aller Stadtteile außer Velber 1874 - 1928; Sterberegister aller Stadtteile außer Velber 1874 - 1978 (Velber ab 1974).
[Velber war nie eigenständiger Standesamtsbezirk, sondern gehörte ab 1874 zum Standesamtsbezirk Ahlem, heute ein Stadtteil von Hannover (Register liegen daher in Hannover). 1974 kam Velber mit der Bildung der Großgemeinde Seelze zum Standesamtsbezirk Seelze.]
Von Jahr zu Jahr werden, gemäß den Sperrfristen, weitere Registerjahrgänge vom Stadtarchiv übernommen.

Anfragen und Besuche
Wir freuen uns über Ihr Interesse an den Angeboten und Dienstleistungen des Stadtarchivs und beraten Sie gerne! Die knappe personelle Ausstattung läßt aber feste, regelmäßige Öffnungszeiten leider nicht zu. Ein Besuch im Stadtarchiv erfordert daher eine Terminvereinbarung. Bitte richten Sie Ihre Anfragen an die Email-Adresse archiv@stadt-seelze.de oder rufen Sie an: 05137-6069. Wenn das Büro gerade nicht besetzt ist, können Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen; wir rufen gern zurück.

Für die Nutzung zu privaten Zwecken (z.B. Familienforschung) fallen Gebühren gemäß der Verwaltungskostensatzung für das Stadtarchiv an.



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