Letter

Das Eisenbahnerdorf

Letter Rangierbahnhof
Letter Heimatmuseum
Letter Heimatmuseum
Letter Industriegebiet
 

Noch vor hundert Jahren war Letter eines der kleinsten Dörfer im Stadtgebiet (500 Einwohner 1890), heute ist es mit knapp 11.000 Menschen der größte Stadtteil. Besonders der 1909 in Betrieb genommene Rangierbahnhof brachte einen kräftigen Wachstumsschub; lndustrieansiedlungen in Seelze und Stöcken (jenseits der Leine) taten ein übriges. Verkehrsgünstig und großstadtnah gelegen, konnte Letter seine Stärken als Wohnstandort entfalten.

Von 2002 bis 2014 war ein Teil Letters südlich und entlang der Lange-Feld-Straße in das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Ziel war es, die Lebensqualität durch bauliche und soziale Maßnahmen zu verbessern und die Entwicklung Letters zu stärken. Bürger und Bürgerinnen engagierten sich für die Modernisierung ihres Stadtteils in Arbeitsgruppen und Stadtteilforen. Mehr dazu findet sich unter: "Letter fit für die Zukunft".

Tipps:

  • Spaziergänge über Möllerkamp durch die Leineaue nach Seelze oder zum Kloster Marienwerder (1196 gegründet, heute Damenstift, sehenswerter alter Friedhof). Der das Kloster umgebende Landschaftspark (Hinüberscher Garten) war einer der ersten nach englischem Vorbild auf dem Kontinent angelegten Gärten. Jenseits des Parks (an der Kreuzung Garbsener Landstraße / Auf der Horst) erinnert ein Mahnmal des hannoverschen Künstlers Hans-Jürgen Breuste an das ehemalige KZ Stöcken (Außenlager des KZ Neuengamme), in dem Arbeitssklaven der Akkumulatorenfabrik (spätereVARTA) lebten und starben.
  • Heimatmuseum. Das Gebäude gibt Einblicke in die hiesige Fachwerkbauweise; Schwerpunkte der Dauerausstellung: Schuhmacherwerkstatt, Friseurstube, Dorfschule; wechselnde Sonderausstellungen.  (heimatmuseum-seelze.de)
  • Portal der ev.-luth. Kirche St. Michael (Kirchstraße, gegenüber dem Alten Rathaus): Mosaikrelief "Verkündigung der Engel an die Hirten" von Peter Greve 1960.
  • Ungewöhnliche architektonische Lösungen im Gewerbezentrum Letterholz (Zufahrt über Ahlemer Straße / B 441, Alfred-Nobel-Straße).
  • Hallenbad im Schul- und Sportzentrum (Qualle-Bad Letter)
  • Kinder- und Jugendbibliothek im Georg-Büchner-Gymnasium, Hirtenweg 22-24
  • Minigolfplatz Alte Aue
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