Zur Geschichte der Seelzer Junkernwiese

Junkernwiese
Handzeichnung vom westlichen Teil der Seelzer Junkernwiese um 1900 (Stadtarchiv Seelze)
Handzeichnung vom westlichen Teil der Seelzer Junkernwiese um 1900 (Stadtarchiv Seelze)

Woher kommt der Name Junkernwiese?

Die in einer Leineschleife gelegene Junkernwiese gehörte einst zum Seelzer „Junkernhof“, dem seit dem Mittelalter bestehenden adeligen Gutshof, und wurde offenbar volkstümlich nach ihm benannt. Nach der Flurnamensammlung des Landkreises Hannover (Weber 1994) taucht der Name in schriftlichen Quellen aber erst Mitte des 19. Jahrhunderts auf.

Das Wort Junker ist hergeleitet von „junger Herr“, womit im Mittelalter ein junger Adliger gemeint war. Im 19. Jahrhundert wurde „Junker“ in Preußen als Bezeichnung für (adlige) Großgrundbesitzer gebräuchlich.

Das Seelzer Gut wurde schon im 19. Jahrhundert nicht mehr von der Eigentümerfamilie v. Hugo bewohnt, die Ländereien waren nach der Gemeinheitsteilung und Verkopplung (große Agrarreformen Mitte des 19. Jahrhunderts) größtenteils verpachtet. 1935 wurde das Gut vollständig aufgelöst, die Ländereien wurden verkauft. Die Junkernwiese teilten sich fortan viele Eigentümer, darunter auch die Gemeinde Seelze.

In der Kurhannoverschen Landesaufnahme 1781 ist in der Wiese eine Wasserfläche (wahrscheinlich der Rest eines Altarms der Leine) und ein Stück Ackerland als Streifenflur erkennbar. Die gesamte Fläche bis zum Wehrberg im Süden (bedeutet wahrscheinlich: „Wehr“ gegen das Leinewasser) und dem alten Dorfkern im Westen war natürliches Überschwemmungsgebiet der Leine. (Der Schriftzug „Adel. Hof von Hugo“ ist wohl aus Platzgründen in die Wiese gesetzt; Lage des Gutes s. Pfeil.)
In der Kurhannoverschen Landesaufnahme 1781 ist in der Wiese eine Wasserfläche (wahrscheinlich der Rest eines Altarms der Leine) und ein Stück Ackerland als Streifenflur erkennbar. Die gesamte Fläche bis zum Wehrberg im Süden (bedeutet wahrscheinlich: „Wehr“ gegen das Leinewasser) und dem alten Dorfkern im Westen war natürliches Überschwemmungsgebiet der Leine. (Der Schriftzug „Adel. Hof von Hugo“ ist wohl aus Platzgründen in die Wiese gesetzt; Lage des Gutes s. Pfeil.)
Der Zustand der Junkernwiese hatte sich um 1900 (Abb. nach der ersten Preußischen Landesaufnahme 1898) offenbar seit der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts kaum verändert. Allerdings gab es nun kein Ackerland mehr und der mutmaßliche Leine-Altarm ist anscheinend begradigt und teilweise zugeschüttet worden oder verlandet. An der langgestreckten Vertiefung führt ein Weg entlang.
Der Zustand der Junkernwiese hatte sich um 1900 (Abb. nach der ersten Preußischen Landesaufnahme 1898) offenbar seit der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts kaum verändert. Allerdings gab es nun kein Ackerland mehr und der mutmaßliche Leine-Altarm ist anscheinend begradigt und teilweise zugeschüttet worden oder verlandet. An der langgestreckten Vertiefung führt ein Weg entlang.

Die erste nicht landwirtschaftliche Nutzung:

Der Bau eines Schießstandes auf der Junkernwiese

Mitglieder der 1913 gegründeten „Bürgerschützengesellschaft Seelze“ bauten 1913/14 einen Schießstand auf einer gepachteten Fläche nahe der Böschung entlang dem Weg am Wehrberg, etwa dort, wo später einmal das Hallenbad gebaut werden sollte (s.u. Ortsplan 1967). Der Schießstand wurde am 24. Mai 1914 eingeweiht.

Bauarbeiten für den Schießstand nahe dem Wehrberg 1913/14: Seelzer Schützen posieren mit Schaufeln für den Fotografen.
Bauarbeiten für den Schießstand nahe dem Wehrberg 1913/14: Seelzer Schützen posieren mit Schaufeln für den Fotografen.

Außer dem Schießstand gab es auf der weiten Fläche der Junkernwiese lediglich den einen oder anderen Schuppen. Die meisten der von verschiedenen Seelzer Höfen und Kleinpächtern bewirtschafteten Parzellen wurden als Grünland genutzt, vor allem im südwestlichen Bereich nahe dem Dorf teils auch als Grabeland (s. Luftfoto 1953 weiter unten).

Blick vom Wehrberg über den neuen Schießstand und den westlichen Teil der Junkernwiese zum Dorf; nach einer Ansichtskarte ca. 1915.
Blick vom Wehrberg über den neuen Schießstand und den westlichen Teil der Junkernwiese zum Dorf; nach einer Ansichtskarte ca. 1915.

Mit regelmäßigen Überschwemmungen, die im Süden bis an den Wehrberg und im Westen bis an die Höfe und Häuser am Weg An der Junkernwiese heranreichen konnten, musste gerechnet werden. Eigentümer der Junkernwiese war weiterhin die Familie v. Hugo, die in Groß Munzel lebte und die Ländereien des Seelzer Gutes verpachtet hatte.

Blick vom Wehrberg auf die überschwemmte Junkernwiese, links im Bild ragt das Dach des Schießstandes aus dem Wasser; Aufnahme ca. 1920er Jahre.
Blick vom Wehrberg auf die überschwemmte Junkernwiese, links im Bild ragt das Dach des Schießstandes aus dem Wasser; Aufnahme ca. 1920er Jahre.

Nachdem die Gemeinde Seelze bei Auflösung des Gutes v. Hugo 1935 elf Morgen im Süden der Junkernwiese (zum Wehrberg hin) erworben hatte, ordnete der damalige Bürgermeister Karl Koropp umgehend den Ausbau des Schießstandes zur „Wehrsportanlage“ an. Die Schießbahn musste dafür um 25 Meter verlängert werden, und dies sollte in Gemeinschaftsarbeit aller arbeitsfähigen Männer der Gemeinde geschehen. Im Mai 1937 wurde die neue Anlage eingeweiht.

Ein Ausschnitt aus dem Katasterblatt 1959 zeigt, dass die Schießbahn (Pfeil) fast bis an das später gebaute Jugendzentrum heranreicht.
Ein Ausschnitt aus dem Katasterblatt 1959 zeigt, dass die Schießbahn (Pfeil) fast bis an das später gebaute Jugendzentrum heranreicht.
In den 1940er Jahren bot sich einem unbekannten Maler dieser Blick von der Martinskirchstraße auf die Junkernwiese (Original im Stadtarchiv Seelze): Vorn links die Kirchhofmauer, dahinter das kleine Haus Borges mit Garten (heute freier Platz), rechts die Scheune des Hofes Nr. 3 (Rindfleisch, später Hengstmann-Deppe), bei der sich der Künstler anscheinend das Tor gespart hat. (Die Hofmauer, die hier noch bis vor die Scheune reicht, ist Anfang der 1970er Jahre im unteren Bereich abgerissen worden, um die Straße verbreitern zu können.) Die mächtige Eiche im Kreuzungsbereich gibt es heute nicht mehr, dahinter blickt man auf die Junkernwiese mit jungem Baumbestand in Richtung Wehrberg und Marienwerderallee.
In den 1940er Jahren bot sich einem unbekannten Maler dieser Blick von der Martinskirchstraße auf die Junkernwiese (Original im Stadtarchiv Seelze): Vorn links die Kirchhofmauer, dahinter das kleine Haus Borges mit Garten (heute freier Platz), rechts die Scheune des Hofes Nr. 3 (Rindfleisch, später Hengstmann-Deppe), bei der sich der Künstler anscheinend das Tor gespart hat. (Die Hofmauer, die hier noch bis vor die Scheune reicht, ist Anfang der 1970er Jahre im unteren Bereich abgerissen worden, um die Straße verbreitern zu können.) Die mächtige Eiche im Kreuzungsbereich gibt es heute nicht mehr, dahinter blickt man auf die Junkernwiese mit jungem Baumbestand in Richtung Wehrberg und Marienwerderallee.
Eine Vergleichsansicht zum Bild oben aus dem Herbst 2010: Blick auf die Anne-Frank-Schule, die Humboldtschule und, halb verdeckt, die Turnhalle.
Eine Vergleichsansicht zum Bild oben aus dem Herbst 2010: Blick auf die Anne-Frank-Schule, die Humboldtschule und, halb verdeckt, die Turnhalle.
Der Weg am Rand des alten Dorfkerns entlang der Junkernwiese um 1940. Rechts hinter der Hecke fiel das Gelände zur Wiese hin ab.
Der Weg am Rand des alten Dorfkerns entlang der Junkernwiese um 1940. Rechts hinter der Hecke fiel das Gelände zur Wiese hin ab.
Und so sah der Rand der Junkernwiese um 1940 an der heutigen Humboldtstraße aus. Das Buschwerk vorn rechts ist etwa in Höhe der heutigen Bushaltestelle am Schulzentrum.
Und so sah der Rand der Junkernwiese um 1940 an der heutigen Humboldtstraße aus. Das Buschwerk vorn rechts ist etwa in Höhe der heutigen Bushaltestelle am Schulzentrum.
Das Luftfoto zeigt den Zustand des Westteils der Junkernwiese Anfang der 1950er Jahre (vermutlich 1953). Im Vordergrund die 1952 errichtete Mittelschule (heute Grundschule an der Humboldtstraße), dahinter die Straße Am Wehrberg und der weite Blick über die noch „leere“ Junkernwiese bis zur Leine.
Das Luftfoto zeigt den Zustand des Westteils der Junkernwiese Anfang der 1950er Jahre (vermutlich 1953). Im Vordergrund die 1952 errichtete Mittelschule (heute Grundschule an der Humboldtstraße), dahinter die Straße Am Wehrberg und der weite Blick über die noch „leere“ Junkernwiese bis zur Leine.
Wenig später entstand diese Luftaufnahme, welche die Junkernwiese als fast vollständig überschwemmte Fläche zeigt. Unten rechts im Bild der Wehrberg, etwas rechts der Bildmitte die Einmündung der heutigen Humboldtstraße.
Wenig später entstand diese Luftaufnahme, welche die Junkernwiese als fast vollständig überschwemmte Fläche zeigt. Unten rechts im Bild der Wehrberg, etwas rechts der Bildmitte die Einmündung der heutigen Humboldtstraße.

Auf der Junkernwiese soll ein modernes Sportgelände mit großzügigem Freibad entstehen

Seit 1920 hatte die Gemeinde Seelze ein Freibad im Zweigkanal Linden südlich des Dorfes betrieben (heute Yachthafen). In den 1950er Jahren hatte der Schiffsverkehr auf dem Zweigkanal stark zugenommen, was zu Verschmutzungen und einer Verschlechterung der Wasserqualität führte. Die Gemeinde ging davon aus, dass diese dem Badebetrieb unzuträglichen Verhältnisse sich noch weiter verschlechtern würden, weshalb Planungen für ein neues Freibad aufgenommen wurden. Es war die Zeit des sogenannten Wirtschaftswunders in Westdeutschland, der Gemeinde ging es gut, und man glaubte an weiteren Aufschwung.
1961 wurde eine Vorplanung für ein „Sportgelände“ auf der Junkernwiese aufgestellt, einige Privatgrundstücke dort wurden von der Gemeinde aufgekauft. Das teilweise deutlich tiefer als heute liegende Gelände wurde für die Anlage des Freibades mit ca. 50.000 cbm Boden angefüllt. (Wir müssen uns das ursprüngliche Terrain also stellenweise noch um einiges tiefer vorstellen als heute im Bürgerpark.) Auf der so vorbereiteten Fläche wurde 1966 das Freibad gebaut.

Das Seelzer Freibad wird gebaut (ca. 1966): Blick aus Südosten (durch ein Weitwinkelobjektiv) über die aufgeschüttete und planierte Junkernwiese zum alten Dorfkern um die Kirche. Links eine neue Reihenhauszeile an der heutigen Humboldtstraße. Der Kran gehört der Seelzer Baufirma Wilhelm Tölke.
Das Seelzer Freibad wird gebaut (ca. 1966): Blick aus Südosten (durch ein Weitwinkelobjektiv) über die aufgeschüttete und planierte Junkernwiese zum alten Dorfkern um die Kirche. Links eine neue Reihenhauszeile an der heutigen Humboldtstraße. Der Kran gehört der Seelzer Baufirma Wilhelm Tölke.
Mitglieder des Seelzer Gemeinderates besichtigen im Oktober 1966 die Freibad-Baustelle. Ganz rechts Bürgermeister Wilhelm Flebbe. Im Hintergrund Wohnhäuser Am Wehrberg.
Mitglieder des Seelzer Gemeinderates besichtigen im Oktober 1966 die Freibad-Baustelle. Ganz rechts Bürgermeister Wilhelm Flebbe. Im Hintergrund Wohnhäuser Am Wehrberg.

Das Bad wurde im Jumi 1967 eröffnet. Die Gesamtfläche einschließlich der Liegewiesen betrug etwa 2 Hektar. Die Seelzer waren damals sehr stolz auf ihr großzügiges, modernes Freibad, und die Badegäste kamen anfangs in Scharen nicht nur aus Dörfern, die heute zur Stadt Seelze gehören, sondern beispielsweise auch aus Havelse, Garbsen und Stöcken.

Freibad
Zwei Ansichten des neuen Freibades 1968, oben ein Blick vom Sprungturm über das Nichtschwimmerbecken in die Weite der Liegewiesen, unten ein Blick von der heutigen Marienwerderallee. Auf dem zweiten Foto ist links hinter dem Sprungturm die Wärmehalle neben dem Eingang des Bades zu erkennen.
Zwei Ansichten des neuen Freibades 1968, oben ein Blick vom Sprungturm über das Nichtschwimmerbecken in die Weite der Liegewiesen, unten ein Blick von der heutigen Marienwerderallee. Auf dem zweiten Foto ist links hinter dem Sprungturm die Wärmehalle neben dem Eingang des Bades zu erkennen.

Wie aus dem Ortsplan der Gemeinde Seelze von 1967 (s.u.) ersichtlich ist, verlief der Weg zum Eingang des Freibades (bei der Wärmehalle) anfangs nicht über die später angelegte Grand-Couronne-Allee, sondern über das Gelände des heutigen Schulzentrums, beginnend etwa vor der heutigen Anne-Frank-Schule. Dieser Weg über die Wiese ist auch schon in der Preußischen Landesaufnahme von 1898 (s.o.) verzeichnet.

Das Gelände der Junkernwiese nach dem Ortsplan der Gemeinde Seelze 1967. Der Weg zum neuen Freibad führt noch über das Gelände des heutigen Schulzentrums, der alte Schießstand von 1914 nahe dem Wehrberg ist über einen weiteren Weg über die südliche Junkernwiese zu erreichen. Der Bau einer neuen Schule und die Erweiterung des „Sportgeländes“ sind als Planungen verzeichnet. Als das Gelände der Junkernwiese mit rund 50.000 cbm Erde aufgefüllt wurde, um dort das Freibad zu bauen, wurde offenbar auch gleich ein künstlicher Rodelberg aufgeschüttet. Jedenfalls gab es diesen 1966 bereits. (1966 wurde er bepflanzt.)
Das Gelände der Junkernwiese nach dem Ortsplan der Gemeinde Seelze 1967. Der Weg zum neuen Freibad führt noch über das Gelände des heutigen Schulzentrums, der alte Schießstand von 1914 nahe dem Wehrberg ist über einen weiteren Weg über die südliche Junkernwiese zu erreichen. Der Bau einer neuen Schule und die Erweiterung des „Sportgeländes“ sind als Planungen verzeichnet.
Als das Gelände der Junkernwiese mit rund 50.000 cbm Erde aufgefüllt wurde, um dort das Freibad zu bauen, wurde offenbar auch gleich ein künstlicher Rodelberg aufgeschüttet. Jedenfalls gab es diesen 1966 bereits. (1966 wurde er bepflanzt.)
Rodelspaß im Winter 1970/71
Rodelspaß im Winter 1970/71

Als nächtes entstanden neben dem Freibad eine Minigolfanlage (Pachtvertrag mit der Gemeinde 1970 geschlossen) und 1969/70 ein Bolzplatz am Fuß des Rodelbergs. Für den geplanten Bau eines Hallenbades musste 1969 der seit 1914 bestehende Schießstand aufgegeben werden. Den Seelzer Schützen wurde ein Grundstück für eine neue Schießanlage und ein Schützenhaus in Aussicht gestellt – wiederum auf der Junkernwiese.

Die Grand-Couronne-Allee wird gebaut und eingeweiht

Im Juni 1969 wurde vom Gemeinderat der Bebauungsplan 27 „Junkernwiese“ beschlossen. Schon im Mai 1969 war eine neue, noch recht provisorische Straße zum Freibad angelegt und erhielt anlässlich des Abschlusses der Partnerschaft zwischen der Gemeinde Seelze und der französischen Gemeinde Grand Couronne den Namen Grand-Couronne-Allee.

Mit Gästen aus Frankreich wird im Mai 1969 die Benennung der neuen Grand-Couronne-Allee gefeiert.
Mit Gästen aus Frankreich wird im Mai 1969 die Benennung der neuen Grand-Couronne-Allee gefeiert.
Einweihung der Grand-Couronne-Allee im Mai 1969; die Straße ist noch ein Provisorium, der Parkplatz noch nicht fertig gepflastert.
Einweihung der Grand-Couronne-Allee im Mai 1969; die Straße ist noch ein Provisorium, der Parkplatz noch nicht fertig gepflastert.

Der nördlich an die Grand-Couronne-Allee grenzende große Parkplatz wurde nach der Fertigstellung auch als Festplatz (Schützenfest) genutzt. Im Oktober 1976 wurde hier der erste Seelzer Wochenmarkt eröffnet, mangels Zulauf in der Ortsrandlage wurde er aber schon im September 1977 auf den Schulhof an der Hannoverschen Straße (heute Rathausplatz) verlegt.

Hauptschule, Sonderschule, Sporthalle und Hallenbad:

Die Junkernwiese wird bebaut

Nachdem der alte Weg zum Eingang des Freibades nun nicht mehr benötigt wurde, konnte der südwestliche Bereich des Junkernwiesengeländes nahe dem alten Dorfkern bebaut werden. Dort entstanden eine neue Hauptschule (in den 1960er Jahren noch Volksschule genannt, Fertigstellung im August 1970), eine neue Sonderschule (Einweihung Februar 1971 – ab 1974 Anne-Frank-Schule genannt, heute Förderschule) und eine Sporthalle (Einweihung April 1971).

Die Baustelle der Hauptschule 1969 (Blick von der Straße An der Junkernwiese).
Die Baustelle der Hauptschule 1969 (Blick von der Straße An der Junkernwiese).

Nachdem der alte Schießstand beseitigt war, wurde Am Wehrberg, südlich an das Freibad anschließend, ab Mai 1970 ein Hallenbad errichtet. Eröffnet wurde es im Oktober 1971.

Für das Hallenbad Am Wehrberg wird im Mai 1970 der Grundstein gelegt.
Für das Hallenbad Am Wehrberg wird im Mai 1970 der Grundstein gelegt.
Blick vom Kirchturm auf die Bebauung der südwestlichen Junkernwiese (vermutlich Spätherbst 1970): vorn in der Mitte die Sonderschule (heute Förderschule), die seit 1974 Anne-Frank-Schule heißt, dahinter die Hauptschule, rechts dahinter die Sporthalle, hinten in der Mitte das Hallenbad. An der Sonderschule, der Sporthalle und am Hallenbad wird noch gebaut. Ganz rechts ein älteres Wohnhaus an der Straße Am Wehrberg.
Blick vom Kirchturm auf die Bebauung der südwestlichen Junkernwiese (vermutlich Spätherbst 1970): vorn in der Mitte die Sonderschule (heute Förderschule), die seit 1974 Anne-Frank-Schule heißt, dahinter die Hauptschule, rechts dahinter die Sporthalle, hinten in der Mitte das Hallenbad. An der Sonderschule, der Sporthalle und am Hallenbad wird noch gebaut. Ganz rechts ein älteres Wohnhaus an der Straße Am Wehrberg.
Das fertige Hallenbad Am Wehrberg, Ecke Marienwerderallee im Spätherbst 1971.
Das fertige Hallenbad Am Wehrberg, Ecke Marienwerderallee im Spätherbst 1971.
Blick von der Junkernwiese auf das neue Hallenbad. Hier sieht man, dass für das Gebäude am Wehrberg Boden aufgeschüttet werden musste.
Blick von der Junkernwiese auf das neue Hallenbad. Hier sieht man, dass für das Gebäude am Wehrberg Boden aufgeschüttet werden musste.
Innenansicht des neuen Seelzer Hallenbades Anfang der 1970er Jahre.
Innenansicht des neuen Seelzer Hallenbades Anfang der 1970er Jahre.

Das Bauen geht weiter:

Jugendzentrum, Realschule, Schützenhaus …

Ab Ende 1974 wurde am Ostrand der Junkernwiese (am damaligen Stichweg Am Wehrberg – s. Ortsplan 1967, heute Marienwerderallee) ein Gebäude für ein Jugendzentrum und eine DLRG-Station gebaut (Fertigstellung 1975).

Junkernwiese

Bereits im Sommer 1974 hatten Jugendliche sich mit Genehmigung der Gemeinde nahe dem Bauplatz eine „Kokelhütte“ gebaut, die am 2. November 1974 eingeweiht wurde. Schon im Februar 1975 brannte diese Hütte ab. Später entstand etwa dort ein öffentlicher Grillplatz.

Kokelhütte an der Junkernwiese

1975 wurden die neue Hauptschule und die Sonderschule durch einen Neubau für die Realschule (bis dahin im Gebäude der heutigen Grundschule Seelze, Humboldtstraße 10) ergänzt, der sich östlich an die Hauptschule anschloss. Im Sommer 1976 konnte die Realschule dort einziehen.

Die Grand-Couronne-Allee 1978, Blick nach Osten: vorn die Hauptschule, dahinter die Realschule, am Ende der Straße die Wärmehalle des Freibades, rechts daneben sind die Dächer des Jugendzentrums und eines Wohnhauses an der Marienwerderallee zu erkennen.
Die Grand-Couronne-Allee 1978, Blick nach Osten: vorn die Hauptschule, dahinter die Realschule, am Ende der Straße die Wärmehalle des Freibades, rechts daneben sind die Dächer des Jugendzentrums und eines Wohnhauses an der Marienwerderallee zu erkennen.
Blick vom Rodelberg auf den Festplatz und das Schulzentrum ca. 1977/78. Vorn links der Zaun des Bolzplatzes.
Blick vom Rodelberg auf den Festplatz und das Schulzentrum ca. 1977/78. Vorn links der Zaun des Bolzplatzes.

Zur gleichen Zeit wird weiter das Konzept für ein „Erholungsgebiet Junkernwiese“ umgesetzt, indem eine Fußgängerbrücke über die Leine Richtung Havelse, Marienwerder, Letter gebaut wird (Beginn 1975, fertig im Frühjahr 1976). Die neue Brücke war (und ist) erreichbar über einen Weg vom Ende der Marienwerderalle (gegenüber dem Jugendzentrum am Schützenhaus vorbei).

Die Leinebrücke nach Marienwerder 1976. Heute, rund 35 Jahre später, ist sie völlig zugewachsen.
Die Leinebrücke nach Marienwerder 1976. Heute, rund 35 Jahre später, ist sie völlig zugewachsen.
Feierliche Eröffnung der neuen Leinebrücke durch Bürgermeister Wolfgang Rode im Mai 1976.
Feierliche Eröffnung der neuen Leinebrücke durch Bürgermeister Wolfgang Rode im Mai 1976.
Blick vom Rodelberg auf das „Erholungsgebiet Junkernwiese“ 1977: vorn die gerade fertiggestellte Schultennisanlage, dahinter rechts der Minigolfplatz, dahinter die Wärmehalle (Seitenansicht), Umkleide- und Waschräume im Eingangsbereich des Freibades am Ende der Grand-Couronne-Allee, links davon das Freibadgelände mit dem Hallenbad im Hintergrund, links am Bildrand im Hintergrund das Jugendzentrum mit DLRG-Heim.
Blick vom Rodelberg auf das „Erholungsgebiet Junkernwiese“ 1977: vorn die gerade fertiggestellte Schultennisanlage, dahinter rechts der Minigolfplatz, dahinter die Wärmehalle (Seitenansicht), Umkleide- und Waschräume im Eingangsbereich des Freibades am Ende der Grand-Couronne-Allee, links davon das Freibadgelände mit dem Hallenbad im Hintergrund, links am Bildrand im Hintergrund das Jugendzentrum mit DLRG-Heim.

Gegenüber dem neuen Jugendzentrum an der Marienwerderallee, am (noch provisorischen) Weg zur neuen Leinebrücke wurde ab 1976 ein neues Schützenhaus mit Schießanlage gebaut, nachdem bereits im Februar 1974 mit den Schützenvereinen ein Erbbauvertrag geschlossen worden war. Im März 1977 konnten die Schützen dort endlich ihren Einzug halten.

Blick vom Jugendzentrum: Im Frühjahr 1976 beginnen die Bauarbeiten für das Schützenhaus auf der Junkernwiese.
Blick vom Jugendzentrum: Im Frühjahr 1976 beginnen die Bauarbeiten für das Schützenhaus auf der Junkernwiese.
Nach der Fertigstellung des Schützenhauses mit Schießanlage und Gastronomie (1977) führt von dort auch ein befestigter Weg zur Leinebrücke.
Nach der Fertigstellung des Schützenhauses mit Schießanlage und Gastronomie (1977) führt von dort auch ein befestigter Weg zur Leinebrücke.

Ebenfalls 1976 wurde auf dem Platz der früheren „Kokelhütte“ unweit des Jugendzentrums ein öffentlicher Grillplatz angelegt. Auch diese Anlage wurde im Frühjahr 1977 fertiggestellt.

Der Parkplatz nahe dem Schützenhaus am Ende der Marienwerderallee wird hergestellt (Foto vermutlich Herbst 1976), das Gelände bis zum Leineufer ist noch flach, ohne Deich.
Der Parkplatz nahe dem Schützenhaus am Ende der Marienwerderallee wird hergestellt (Foto vermutlich Herbst 1976), das Gelände bis zum Leineufer ist noch flach, ohne Deich.
Der Grillplatz nahe dem Schützenhaus erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit (Foto Oktober 2010).
Der Grillplatz nahe dem Schützenhaus erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit (Foto Oktober 2010).

Die Arbeiten für die bereits im März 1971 beim Regierungspräsidenten beantragte Eindeichung der Junkernwiese entlang der Leine begannen schließlich im Herbst 1977. Die Ausbreitung der Leinehochwasser in das natürliche Überschwemmungsgebiet der Junkernwiese hinein konnte dadurch eingeschränkt werden. Mit dem Deichweg bis zur Fußgängerbrücke über die Leine und weitere Spazierwege wurde das Erholungsgebiet in den nächsten Jahren weiter erschlossen.

Wanderschleife

Das Freibad wird geschlossen

und das Schulzentrum wird erweitert

Schon ab den späten 1970er Jahren belasteten wachsende Zuschüsse für das Freibad die Stadtkasse zunehmend: zu niedrige Besucherzahlen, auch in warmen Sommern; hohe Unterhaltskosten, die mit den Jahren zunahmen; die anfängliche Beheizung des Wassers war schon früh aus Kostengründen wieder eingestellt worden.
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung wusste sich die Stadt Seelze keinen anderen Rat, als das Freibad zu schließen, was im Mai 1989 durch Zuschüttung des Schwimmerbeckens in die Wege geleitet wurde. Ein kleinerer Teil des Geländes mit dem alten Nichtschwimmerbecken wurde in den nächsten Jahren bei günstiger Witterung für die Nutzer des Hallenbades geöffnet.

Blick auf das Schwimmerbecken des Freibades mit Sprungturm ca. 1978; im Hintergrund das Jugendzentrum.
Blick auf das Schwimmerbecken des Freibades mit Sprungturm ca. 1978; im Hintergrund das Jugendzentrum.
Das Schwimmerbecken des Freibades auf der Junkernwiese wird 1989 mit Bauschutt verfüllt.
Das Schwimmerbecken des Freibades auf der Junkernwiese wird 1989 mit Bauschutt verfüllt.

1993 wurde für die damalige Orientierungsstufe (Schulform in Niedersachsen für die 5. und 6. Jahrgänge zwischen Grundschule und weiterführenden Schulen; bestand 1972 bis 2004) ein neues Gebäude auf dem Gelände des Schulzentrums errichtet, östlich der Realschule, an das frühere Freibadgelände grenzend. (Seit 2004 ist in dem Gebäude die Hauptschule untergebracht, die aus Letter nach Schließung der dortigen Hauptschule den Namen „Geschwister-Scholl-Schule“ übernommen hat).

Blick von der Grand-Couronne-Allee auf das 1993 für die damalige Orientierungsstufe errichtete Schulgebäude, seit 2004 Hauptschule (Geschwister-Scholl-Schule).
Blick von der Grand-Couronne-Allee auf das 1993 für die damalige Orientierungsstufe errichtete Schulgebäude, seit 2004 Hauptschule (Geschwister-Scholl-Schule).

Seelze bekommt einen „Bürgerpark“ auf der Junkernwiese

Für den Großteil des ehemaligen Freibadgeländes, soweit es nicht dem Hallenbad zugelegt wurde, sollte Anfang der 1990er Jahre ein Konzept für einen „Bürgerpark“ erarbeitet werden. Dieses Gestaltungskonzept wurde 1996 vom Rat der Stadt beschlossen. Die ehemalige Wärmehalle des Freibades am Ende der Grand-Couronne-Allee wurde in der Folgezeit abgerissen zugunsten eines neuen Eingangsbereichs für den Bürgerpark. Ein seinerzeit neu angelegter Weg führt von dort in einem Bogen über das Gelände bis zur Marienwerderallee (Jugendzentrum, Schützenhaus), wo er sich an den Weg zur Fußgängerbrücke und weiter in die Leineaue anschließt.

Mit Hilfe von Spendengeldern konnte 1996 das Projekt „Kunst an der Leine“ mit Kunstwerken entlang dem Deichweg realisiert werden.

"Im Auge des Sturms" von Nepomuk Derksen - eine „wachsende Skulptur“ aus Weidenruten zwischen dem Deichweg und der Leine.
"Im Auge des Sturms" von Nepomuk Derksen - eine „wachsende Skulptur“ aus Weidenruten zwischen dem Deichweg und der Leine.
Zwei weitere Kunstobjekte entlang dem Deichweg: links "Feuerstämme" von Susanne Siegl und rechts "Gezeiten" von Michael Zwingmann.
Zwei weitere Kunstobjekte entlang dem Deichweg: oben "Feuerstämme" von Susanne Siegl und unten "Gezeiten" von Michael Zwingmann.
Zwei weitere Kunstobjekte entlang dem Deichweg: oben "Feuerstämme" von Susanne Siegl und unten "Gezeiten" von Michael Zwingmann.

Eine Fläche im Bereich des Planschbeckens des geschlossenen Freibades wurde für die Nutzung als Biergarten verpachtet. Das frühere Planschbecken ist heute zu einem Teich umgestaltet.

Auf Spurensuche: Der kleine Teich auf dem Biergartengelände (Foto Oktober 2010) war früher das Planschbecken des Freibades.
Auf Spurensuche: Der kleine Teich auf dem Biergartengelände (Foto Oktober 2010) war früher das Planschbecken des Freibades.

Schließung des Hallenbades wegen Bauschäden

Bei einer sicherheitstechnischen Überprüfung des Hallenbades stellte sich im Frühjahr 2005 heraus, dass die 35 Jahre alte Dachkonstruktion des Hallenbades nicht mehr sicher war und unter ungünstigen Umständen (z.B. durch Schneelast) einstürzen könnte. Die Stadtverwaltung sah sich daraufhin gezwungen, das Bad umgehend zu schließen. Angesichts der hohen Kosten und der gleichzeitigen finanziellen Misere der Stadt Seelze war an eine Sanierung oder einen Neubau in kommunaler Eigenregie kaum zu denken. Daher wurde nach einem Investor gesucht, der interessiert wäre, an dem Standort ein Spaß- oder Wellnessbad zu errichten. Seelze sollte weiterhin ein Schwimmbad haben, aber dies sollte die Stadt möglichst wenig kosten.

Investor gesucht!

Interessiert zeigte sich die Kristallbäder AG mit Sitz in der Nähe Nürnbergs, die schon diverse Wellnessbäder in ganz Deutschland betrieb. Das Projekt wurde jedoch in Seelze zu einem öffentlichen Zankapfel, um den es noch jahrelangen Streit geben sollte. Im Juli 2006 wurde ein Vertrag zwischen der Stadt und der Kristallbäder AG geschlossen, der aber schon im November 2006 vom Rat der Stadt gekippt wurde – Kommunalwahlen hatten die politischen Mehrheiten geändert. Nach der Vertragsauflösung wurde das Investitionsprojekt nun europaweit neu ausgeschrieben. Über ein Jahr verging, bis im Frühjahr 2008 erneut die Kristallbäder AG den Zuschlag erhielt und ein neuer Vertrag über den Bau einer Wellnesstherme unter Einbeziehung des alten Hallenbades und von Teilen des alten Freibadgeländes geschlossen wurde (s. Zeitungsartikel vom 1. März 2008).

Daumen hoch fürs neue Bad
Gemeinsam für Erfolg der Therme ringen

Bau und Eröffnung der „Kristall-Therme“

Im Juli 2008 begann der Abriss der alten Schwimmhalle Am Wehrberg, die Schwimmbecken wurden saniert und in die neue Anlage einbezogen. Ein Jahr darauf, im Juli 2009, konnte das Richtfest für die neue „Kristall-Therme“ gefeiert werden, und kurz vor dem Jahresende, am 17. Dezember 2009, wurde die neue Anlage eröffnet. Alle Seelzer Einwohner/innen erhielten mit einer Freikarte die Möglichkeit, die lange umstrittene Therme kostenlos in Augenschein zu nehmen.

Der Eingang zur „Königlichen Kristall-Therme Seelze“ am Ende der Grand-Couronne-Allee.
Der Eingang zur „Königlichen Kristall-Therme Seelze“ am Ende der Grand-Couronne-Allee.

Neugestaltung des Bürgerparks

Mit Hilfe von Fördermitteln konnten ab 2009 im Rahmen des Projekts „Gartenregion Hannover“ Teilbereiche des Bürgerparks neu gestaltet und damit der Park aufgewertet werden.

Einer von vielen neu gestalteten Bereichen des Bürgerparks auf der Junkernwiese, hier im Osten zur Marienwerderallee hin, im Oktober 2010.
Einer von vielen neu gestalteten Bereichen des Bürgerparks auf der Junkernwiese, hier im Osten zur Marienwerderallee hin, im Oktober 2010.
Auch Spielgeräte für Kinder gehören zur Neugestaltung des Bürgerparks auf der Junkernwiese (Oktober 2010).
Auch Spielgeräte für Kinder gehören zur Neugestaltung des Bürgerparks auf der Junkernwiese (Oktober 2010).

Erweiterung des Schulzentrums um eine Mensa

2010/11 wurde, mit Fördermitteln des Bundes und des Landes Niedersachsen, das Schulzentrum um ein Mensagebäude erweitert, das im Bereich zwischen der Anne-Frank-Schule und der Turnhalle an einen Flügel der früheren Hauptschule (heute Teil der Humboldt-Realschule) angebaut wurde.

Eingangsbereich des Mensagebäudes im Oktober 2011. im Hintergrund die Humboldtschule (Realschule). Dieser Gebäudekomplex wurde Anfang der 1970er Jahre für die Hauptschule gebaut
Eingangsbereich des Mensagebäudes im Oktober 2011. im Hintergrund die Humboldtschule (Realschule). Dieser Gebäudekomplex wurde Anfang der 1970er Jahre für die Hauptschule gebaut
Blick von der Humboldtstraße auf das neue Mensagebäude des Schulzentrums im Oktober 2011.
Blick von der Humboldtstraße auf das neue Mensagebäude des Schulzentrums im Oktober 2011.

Wohnungsbau auf ehemaligem Hallenbadgelände

Seitdem die Kristall-Therme das alte Hallenbad ersetzt hat, bekommt man vom Wehrberg, wo früher der Eingang zum Hallenbad war, nur noch die Rückseite der Schwimmhalle zu sehen.

Blick vom Wehrberg, Ecke Marienwerderallee, auf die Rückseite der neuen Schwimmhalle, welche die Schwimmbecken des alten Hallenbades beherbergt. (Vgl. auch Ansicht 1971 weiter oben.)
Blick vom Wehrberg, Ecke Marienwerderallee, auf die Rückseite der neuen Schwimmhalle, welche die Schwimmbecken des alten Hallenbades beherbergt. (Vgl. auch Ansicht 1971 weiter oben.)

Da die Fläche zwischen neuer Schwimmhalle und Straße Am Wehrberg von der Kristall-Therme nicht benötigt wurde, suchte die Stadt einen Investor, der dieses Grundstück mit Wohnhäusern bebauen will. Im Herbst 2011 ist der Investor dabei, Bauwillige für sechs Reihenhäuser zu suchen.

Sechs Reihenhäuser sollen auf dem Gelände Am Wehrberg gebaut werden (Oktober 2011).
Sechs Reihenhäuser sollen auf dem Gelände Am Wehrberg gebaut werden (Oktober 2011).
All die Veränderungen um ihn herum konnten ihm 40 Jahre lang nichts anhaben: der Minigolfplatz auf der Junkernwiese. (Foto Oktober 2010)
All die Veränderungen um ihn herum konnten ihm 40 Jahre lang nichts anhaben: der Minigolfplatz auf der Junkernwiese. (Foto Oktober 2010)
Das Luftfoto vom Herbst 2011 zeigt weite Teile der Seelzer Junkernwiese und der Bebauung Am Wehrberg. Der Deichweg verläuft hinter der „Baumgrenze“ etwa parallel zur Leine und wird aus dieser Perspektive von den hohen Bäumen verdeckt.
Das Luftfoto vom Herbst 2011 zeigt weite Teile der Seelzer Junkernwiese und der Bebauung Am Wehrberg. Der Deichweg verläuft hinter der „Baumgrenze“ etwa parallel zur Leine und wird aus dieser Perspektive von den hohen Bäumen verdeckt.

Norbert Saul, Stadtarchiv Seelze

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