Kulturinitiative Seelze e.V. |
Kunst in Seelze Süd - Ein Projekt der Kulturinitiative Seelze e.V.Seelze-Süd hat sein erstes KunstwerkAm Freitag, 6.Juni 2008 um 17.00 Uhr wird das Kunstwerk "Verbindungswege" durch die KIS-Initiatorin Petra Hoyer enthüllt und anschließend als Geschenk an den Bürgermeister der Stadt Seelze, Detlef Schallhorn, übergeben. Das Kunstwerk wird aufgebaut: Einen besonderen Dank an die Männer der Feuerwehr Seelze und Vincent Schlette mit seinem Mitarbeiter von der Glaserei "Glas-Life" für ihren fachkundigen und professionelle Einsatz! Leinezeitung, 5.6.2008: Denkmäler und Kunstwerke sind die Patina von Städten und Stadtteilen. An ihnen kann man Geschichte und Veränderungen ablesen. Die Kulturinitiative Seelze (KIS) wollte dem neuen, auf unbebautem Land jenseits von Bahn und Kanal entstandenen neuen Stadtteil Süd mit Kunstwerken gleich ein eigenes, möglichst sogar unverwechselbares Gesicht geben. Vor drei Jahren hatte KIS acht Künstler um Vorschläge für Kunstwerke im neuen Stadtteil gebeten. Mit Sponsorenhilfe konnte nun als erstes Werk "Verbindungswege" von Valeria Sass aufgestellt werden. Dieses erste Werk ist mit seinem Titel programmatisch für das Anliegen der Bürgerinitiative KIS: Man möchte den neuen Stadtteil an Seelze und die übrige Welt anbinden. Eine senkrecht aufgestellte Glasplatte mit einer Landkarten ähnlichen Zeichnung ermuntert zu einer lebendigen Vernetzung. Zum Kunstwerk gehören deshalb auch fünf kleinere Scheiben, die den Seelzer Partnerstädten, dem Bürgermeister und den Sponsoren übergeben werden. An eine Vernetzung dieser Kunstaktion in Seelze-Süd hatte die KIS bereits bei der Künstlerauswahl gedacht. Eingeladen wurden Künstlerinnen und Künstler aus Hannover, Holland, Dänemark, Polen, Russland und Ungarn. Valeria Sass wurde 1950 in Pécs in Ungarn geboren. Sie lebt seit zwanzig Jahren vor allem in Deutschland und hat seither internationale Wettbewerbe für sich entscheiden können. Die größte Schwierigkeit für die Kreativität war in Seelze-Süd der fehlende Raum für Kunstwerke. Um die Grundstücks- und Baupreise so niedrig wie möglich halten zu können, wurde der "öffentliche Raum" so stark beschnitten, dass neben Straßen, Grachten und Laternen kaum eine Handbreit Boden übrig blieb. Die Kulturinitiative Seelze (KIS) ist glücklich, nun das erste Werk in Seelze-Süd verwirklicht zu haben. Der Sinn ihres Engagements wird aber erst dann verständlich, wenn auch einige der anderen Kunstwerke in Seelze beheimatet werden können. Denn auch Seelze-Süd und die Kunstwerke sollen "Verbindungswege" zueinander finden. |